Managementmaßnahmen für die verbliebenen heimischen Flußkrebsbestände im Burgenland
Ein Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen LEADER (2008-2012)
In den vergangenen Jahren wurden im Auftrag von Landesregierung und Naturschutzbund Burgenland die Flusskrebsbestände im ganzen Burgenland erhoben
und darauf aufbauend ein Artenschutzkonzept für die Krebse erarbeitet. Mit diesem Konzept liegen detaillierte Vorschläge für Schutz- und Managementmaßnahmen in den einzelnen Gewässerabschnitten vor. Als erster Schritt zur Umsetzung wurde 2005 bis 2007 in ausgewählten Teichanlagen eine Wiederansiedlung von Edelkrebsen durchgeführt.
Für die Sicherung der Vorkommen der heimischen Flusskrebse ist es nun wesentlich, weitere Maßnahmen umzusetzen. Im Zentrum steht hierbei der Schutz der verbliebenen Bestände heimischer Flusskrebse in den Oberläufen der Fließgewässer in Zusammenarbeit mit den Fischereiberechtigten bzw. -ausübenden und den Teichbesitzern. Die schützenswerten heimischen Flusskrebsarten sind Edelkrebs, Steinkrebs und Europäischer Sumpfkrebs.
Der eingeschleppte nordamerikanische Signalkrebs kommt mittlerweile verbreitet in den Fließgewässern und Teichanlagen des Burgenlandes vor. Die Signalkrebse sind Infektionsträger der Krebspest, einer für die heimischen Krebse tödlichen Pilzkrankheit. Es müssen daher gemeinsam mit der Fischerei und den Teichbesitzern Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung der Signalkrebse ergriffen werden.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Projektleiter:








