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Gemeindeschutzgebiete Südburgenland

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Leader-Projekt „Gemeindeschutzgebiete im Südburgenland“

Foto: Gemeindeschutzgebiet Neuberg (K.Michalek)

gemeindeschutzgebiet neuberg michalek neuViele Gemeinden im Burgenland haben bereits ein Gemeindeschutzgebiet eingerichtet. Im Südburgenland sind dies Bernstein, Grafenschachen, Ollersdorf, Rechnitz und St. Martin an der Raab. Damit werden – auf Beschluss des Gemeinderates, ohne Verordnung der Landesregierung – naturnahe Flächen als etwas Besonderes, für die Gemeinde Wertvolles hervorgehoben. Dazu zählen Naturflächen wie z.B. Feuchtbiotope, Streuobstwiesen, naturnahe Mähwiesen, Trockenrasen, Kopfweiden- und Edelkastanienbestände. Für das Überleben vieler Tierarten wie z. B. Vögel, Amphibien oder Schmetterlinge ist ein Netzwerk von Biotopen (Biotopverbundsystem und Trittsteinbiotope) unumgänglich und die Grundlage für ihr Überleben in der Kulturlandschaft. Ziel des Projekts ist es, solche Biotope als Ergänzung der Landes-Naturschutzgebiete, die einen strengen Schutzstatus haben, mit der offiziellen Widmung als „Gemeindeschutzgebiet“ unter nachhaltigen Schutz zu stellen und somit Naturraum zu erhalten, aber auch Flächen zur Naherholung und für den Tourismus zu schaffen. So wird konkreter Naturschutz in den Gemeinden vor Ort gefördert.

 

In den neu ausgewiesenen Gemeindeschutzgebieten wird gerade eine Naturerhebung (Kartierung der Amphibien, Libellen, Schmetterlinge, Vögel und des Pflanzenbestandes) durchgeführt und ein Pflegeplan für die Schutzgebietsflächen ausgearbeitet. Begleitend dazu wurden erste Pflegemaßnahmen umgesetzt.

Für den Erhalt seltener Arten und Lebensräume bedarf es auch einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb werden in den 6 Gemeinden (Bildein, Neuberg, Olbendorf, Rauchwart, Unterwart und Wolfau) mit neuen Gemeindeschutzgebieten Info-Tafeln installiert, ein individueller Gemeinde-Folder erstellt und eine gemeinsame Broschüre und ein Leporello (Faltbuch) für alle elf Gemeindeschutzgebiete des Südburgenlandes produziert. Vor Ort wurden bereits Naturbankerl aus Lärchenholz aufgestellt, die der Bevölkerung zur Ruhe und Erholung dienen sollen. In der Projektlaufzeit von drei Jahren werden zwei Veranstaltungen (z. B. Exkursion mit Schülern oder Naturspaziergang mit der Bevölkerung) durchgeführt und Artikel in „Natur & Umwelt im Pannonischen Raum“, in der lokalen Presse, in den Gemeindezeitungen und auf den Gemeinde-Homepages veröffentlicht, in denen die Gemeindeschutzgebiete vorgestellt werden. Das neue Leader-Projekt „Gemeindeschutzgebiete im Südburgenland“ startete im Jänner 2020 und endet im Dezember 2022.

Kontakt: Naturschutzbund Burgenland, Joseph Haydn-Gasse 11, 7000 Eisenstad

Dr. Klaus Michalek, Tel.: 0664/8453047

E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it , www.naturschutzbund-burgenland.at

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